
Lager 2006 in der Merbach
Samstag, 20 Mai
Es regnet!!! Ist klar was auch sonst. Unser Lager findet wie in den vergangenen Jahren in der Vatertag Woche statt. Da es letztes Jahr eine Woche geregnet hat und dadurch kaum Leute da waren haben wir gedacht, dieses Jahr wird alles besser. Vatertag ist drei Wochen später, was soll da schon passieren.
Es regnet nicht nur an diesem Samstag Morgen sondern es Hagelt auch.
Ich überlege ernsthaft, Ardaga anzurufen und ihnen für heute noch abzusagen.
Da sich diese aber bereits auf den Weg gemacht haben, bauen wir auf.
Als erstes kommt unser fahrbares Mittelalter Dixie runter. Davon sind alle voll begeistert.
Gegen Abend sieht das ganze auch schon wie ein Lager aus und nach einigen Biers über den Tag verteilt reden wir uns Mut zu für die kommenden Tage da keine Wetter Besserung in Sicht ist. Motto des Lagers: Wetter ist A.
Unser neues Zelt das von Perchta genäht wurde, steht am Abend auch. Was für ein Glück, den bei dem Wetter ist das einfach nur genial. An dieser Stelle noch mal vielen Dank für das schnelle nähen und da ich gerade am bedanken bin, das gleiche dafür das ihr euer Gemeinschaftszelt mitgebracht habt.
Pünktlich zur Dunkelheit hört es tatsächlich auf zu regnen und es wird Sternenklar. Dieses nächtliche Bild wird uns die ganze Woche verfolgen bis auf den nächsten Samstag, da regnet es auch Nachts.
Sonntag, 21 Mai
Es regnet. Erst mal Frühstücken danach geht der Aufbau weiter.
Mittlerweile sind auch unsere beiden Pferde auf dem Weg. An dieser Stelle noch mal Danke an Jörg und Anja.
Fara und die Kinder sind übers WE auch da müssen aber dann bis Mittwoch auch noch mal in die Schule.
Der Tag verläuft sehr gelassen und am Abend sitzen wir in unserem Zelt und verbringen die Nacht mit viel viel Bier. Schein als ob wir viele Dinge um sonst mitgebracht haben.
Was bei unseren Wetterverhältnissen sehr ärgerlich ist, denn der Weg zum Lager ist seit dem letzten Lager nicht besser geworden.
Gut das wir einen Jeep und Traktor besitzen.
Holz wird in dieser Woche dank der Unterstützung von Ardaga bis Mittwochs noch gemacht. Es stehen genug abgestorbene Eichen auf dem Stück und rund vier Meter Holz haben wir schon vor Wochen hin gefahren. Insgesamt wurden ca. sieben Meter Holz gebraucht.
Tora ist gegen Mittag mit den Pferden da und wir bauen die Koppel für die beiden, die sich scheinbar sofort sehr wohl fühlen. An dieser Stelle auch einen Dank an Hermann, der die beiden auf seiner Koppel grasen lässt.
Abends das gleiche Bild, Sternen klar und Sternhagel Voll.
Ich mache jetzt mal einen Sprung bis Donnerstag. Den das Bild ändert sich kaum.
Wir machen Dank der Hilfe der anderen Männer noch einiges an Holz und anderen Dingen.
Insgesamt haben wir in der Woche was an die sieben Meter gebraucht;-)
Was zu erwähnen wäre, ist, das ab Mittwochs (war ja Schule) die Frauen und Kinder auch endlich fest am Lagern sind.
Außerdem kommen am Mittwoch Abend noch die Männer und Frauen von
Immer wieder gerne!!!!
Am Abend, in einer wirklich Gänsehautmäßigen Zeremonie der Platz geweiht und Hela wurde offiziell zur Trebeta Kräuterfrau ernannt.
Donnerstag, 25 Mai
Es scheint als hätte Thor erbarmen mit uns. Es regnet senkrecht und nicht mehr wagerecht. Die Sau kann also gedreht werden.
Die kommt um ca.13:00 Uhr aufs Feuer und außer den jährlichen Problemen mit dem durchhängendem Rücken läuft alles Rund.
Am Nachmittag kommen fast alle von meinen Brüdern der Jomswikinger.
Es wird ein Feucht Fröhlicher Tag mit super Stimmung.
Am Abend wird die Sau verzehrt und dank des Pökelns haben alle einen Riesen Durst.
Freitag, 26 Mai
Der Freitag beginnt sehr schleppend. Es Regnet nicht nur, es schüttet. Es bleibt den ganzen Tag so und fast währe ein Lagerkoller entstanden.
Ich selber bleibe eigentlich den ganzen Tag in meinem Bett und Kuschle mit Bine.
Nachmittags zähle ich sechzehn Leute in unserem Zelt, das ist Rekord bis dahin.
Der Abend neigt sich früh dem Ende entgegen und wir hoffen morgen auf einen besseren, letzten Tag.
Samstag, 27 Mai
Die schlechte Stimmung von gestern ist über Nacht verschwunden. Tut ganz gut mal ne Nacht zu schlafen.
Das Wetter ist für unsere Verhältnisse auch ganz gut. Nach einem guten Frühstück machen sich viele daran, noch mal einen Blick auf ihre Zettel zu werfen, da für den Nachmittag ein Skalden Wettbewerb angekündigt ist. Bei diesem Wettbewerb haben sich vor allem die Kinder richtig viel mühe gegeben und sich ein paar wirklich lustige Sachen einfallen lassen.
In dieser Nacht ist alles verdreht. Es regnet das erste mal auch in der Nacht.
Ob es daran lag das es die letzte Nacht ist weiß ich nicht, aber so ne Stimmung bei so nass kaltem Wetter zu haben, ist schon was besonderes und darauf sind wir auch ein wenig Stolz.
Ich hab schon an vielen Feuern gesessen bei schlechtem und guten Wetter aber es war hiermit dieser Nacht nicht zu vergleichen. Es mag mit am vielen Alkohol gelegen haben, aber es waren auch die Richtigen Leute zusammen.
Sonntag, 28.Mai
Abbau!!! Horror!!!
Die Wiese sieht aus wie ein Truppenübungsplatz. Hjalti und sei G- Modell fahren sich hoffnungslos fest. Das ganze hält ziemlich auf. Bis wir Sonntags einen Traktor mit Allrad gefunden haben vergehen fast drei Stunden. An dieser Stelle noch mal ein Riesen Dankeschön an Winfried Wangen, super Typ!!!!!!!!!!!!!!!
Spät am Abend ist es aber geschafft. Morgen noch den Zaum neu aufstellen und die Spuren ein wenig beseitigen.
Fazit des Lagers 2006, mit den richtigen Leuten ist das Wetter scheiß egal!!!!!!!!!!
Bilder in kürze in der Gallerie!
Mi, 23.04.2008 14:27
Ich finde den Aufbau der Seite sehr gut. Macht weiter so.