
Letztes Wochenende waren wir wieder einmal zu Gast in der Keltensiedlung Altburg bei Bundenbach. Der Anlass war sowohl statischer als auch kulinarischer Natur: Das Dorf hat einen neuen Backofen bekommen, der innerhalb von drei Tagen aus einem Weidengeflecht und einem Kubikmeter Lehm enstanden war. Und dieser Backofen sollte zum ersten mal angefeuert und genutzt werden. Das erste anfeuern ist insofern ein spannender Moment, weil sich dabei unweigerlich die ersten Risse zeigen, die repariert werden wollen. Die Frage ist nur: Wie schlimm wird er reissen?
In unserem Fall lautete die Antwort glücklicherweise "
nicht sehr viel" und so konnte der Ofen am Sonntagmorgen richtig in Schwung gebracht werden um die ersten Brote zu backen. Ein Kompromiss musste zwar eingegangen werden - der Teig konnte nicht zu Ende gehen gelassen werden, weil's an richtigen Brotkörben fehlte, denn die Gefahr, dass er in der weiteren Behandlung ohne Körbe zusammen gefallen wäre, war zu groß - aber das nach einer knappen Stunde Backzeit fertige Brot war trotzdem sehr, sehr lecker
Schaut euch die Bilder dazu an, um zu erfahren wie anstrengend das Wochenende wirklich war